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Berlin erkunden


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Badestelle Breitehorn

Es ist nur eine kleine Badestelle an einem Campingplatz und gut geeignet zum mal kurz ins Wasser hüpfen. Aus der Innenstadt kommt man mit dem X34er Bus gut hierher, Haltestelle ‚Breitehornweg‘. Dann geht es noch ein Stückchen durch den Wald bis an die Havel aber zunächst kommt man an einem Buddhistischen Tempel vorbei deren Gemeindemitglieder so freundliche Sprüche für Hunde an ihrem Zaun angebracht haben.Breitehornweg 002Nach kurzer Wegstrecke muss man sich im Schilderwald entscheiden.Breitehornweg 008Mit Seeblick und Camping liegt man richtig und erreicht auch bald die kleine, nie überfüllte Badestelle. Der Campingplatz ist eher so einer für Wohnwagen und Dauercamper.Breitehornweg 015Allerdings ist hier am Spätnachmittag wie heute gegen 17 Uhr nur noch wenig Sonne, also eher eine Badestelle für Frühaufsteher. Sand zum Buddeln ist da und es gibt auch keine Hindernisse wie störende Steine im Wasser. Größere Schiffe verursachen mitunter heftigen Wellengang.Breitehornweg 013Über die hier recht breite Unterhavel hat man einen guten Blick zum Grunewaldturm.Breitehornweg 012Direkt in der Nähe gibt es den ‚Seeblick‘ mit Biergarten.Breitehornweg 016Wandert man von hier aus in Richtung Kladow weiter gelangt man in ca 20 Minuten zur Villa Luise mit dem wunderschönen Ausblick über die Streuobstwiesen auf den Wannsee – für mich die schönste Ecke Berlins – habe ich hier schon mal beschrieben. Dann kommt man zuerst an kleinen, dem Wasser zugewandten Gartenhäuschen vorbei und wird aus den perfekt gestylten Hecken heimlich beobachtet.Breitehornweg 018


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Ein Engelhaus in der Perleberger Straße

Aufmerksame Betrachter aus der Nähe erkennen, dass es keine flatternden Vögel oder Fledermäuse sind die dieses schöne Haus in Moabit zieren. Kleine musizierende Engel umfliegen den goldenen Punkt in der zweiten Etage. engelhaus 005Kein geringerer als der Berliner Installationskünstler Sergej Alexander Dott gestaltete diese Fassade.  Bekannt wurde er durch die laufenden Kühe an einer Hauswand in der Prenzl’berger Kollwitzstraße, die in einigen Bildbänden über Berlin zu finden sind. engelhaus 011Von unten bietet sich dieser Anblick.engelhaus 018Auch die Installationen am  Blumenhaus in Treptow stammen von diesem ehemaligen Schüler der Keramikerin Hedwig Bollhagen.


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Minzen schnuppern im HKW

Haus der Kulturen der Welt heißt das direkt am Spreeufer, zwischen Hauptbahnhof und Schloss Bellevue gelegene Zentrum für internationalen Kulturaustausch. Auf der oberen Terrasse gibt es seit einigen Jahren schon so ein kleines Begrünugsprojekt mit Kräutern, Gemüsen und Blumen. Anfangs wurde es von den Prinzessinnengärten betreut, ob das jetzt noch so ist ist nicht ersichtlich.sunday 001Mindestens 30 verschiedene Minzesorten in schwarzen Pflanzsäckchen kann man betrachten, beschnuppern oder gar befühlen – die sind auch ganz unterschiedlich von der Blattstruktur. Nach Erdbeeren, Lavendel oder Orange duftende Minzen sind ebenso vorhanden wie kleinblättrige, teppichartige oder bereits blühende. sunday 004Wer hier einen Spree Spaziergang macht – der kleine Umweg auf die Terrasse lohnt auf jeden Fall.


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Lauschige Ecken in Siemensstadt

Wählt man auf dem Weg von Charlottenburg nach Spandau die Nonnendammallee durchquert man die Siemensstadt auf ihrer Hauptverkehrsstraße mit beeindrucken Werksbauten und angegrauten Wohnblocks. Zum Verweilen lädt dies nicht gerade ein. Und doch kann man hier noch eine ganz andere kleine Welt entdecken. Der Unternehmensgründer ließ einen ganzen Stadtteil bauen um seinen Mitarbeitern lange Anfahrtswege zu ersparen. Bekanntheitsgrad hat die von 1929 bis 1931 entstandene Ringsiedlung mit Bauten von Hans Scharoun, Walter Gropius oder Otto Bartning. Bereits in den 20er Jahren entstand die von Hans C. Hertling gestaltete „Siemenssiedlung“nach dem Vorbild englischer Gartenstädte. siemensstadt 025Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser, Zeilenbauten und Siedlungshäuser ergeben eine interessante Mischung. In manch einer Ecke wirkt es fast dörflich.siemensstadt 065Kletterrosen ranken vor den Eingängen und die Vorgärtchen sind liebevoll gepflegt.siemensstadt 064Auch rund um die Mehrfamilienhäuser ist es recht grün und ruhig.siemensstadt 035Zwei Hunde mit abgefallen Ohren flankieren den Eingang zu einem Gässlein.siemensstadt 032Die Fensterläden aus Holz sind für Berlin auch nicht gerade typisch.siemensstadt 037

siemensstadt 045Lustige Details, meist Szenen aus Märchen, sind über den Türen der Zeilenbauten zu finden. siemensstadt 046Auch Skulpturen lockern das Bild auf.siemensstadt 050Sehr beschaulich und auch ruhig ist es, aber los ist hier nicht viel. Ein einziger Kiosk, in dem es auch Kaffee gibt ist nach 18 Uhr schon zu. Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants sind nicht zu finden. siemensstadt 054Einst wohnten nur bei Siemens arbeitende Leute hier, irgendwie seltsam die Vorstellung. Ein paar Siemens Veteranen sind unter den heutigen Einwohnern sicher noch zu finden.siemensstadt 057Die im Norden von von Siemensstadt liegende Siedlung wird südlich vom Wilhelm von Siemens Park begrenzt. Der Lärm der dahinter liegenden Großstadt dringt durchs Grüne nicht bis hier.siemensstadt 067 Man kommt hierher mit der U-Bahnlinie 7, Station ‚Rohrdamm‘, die gleichnamige Straße in nördlicher Richtung folgend rechtsseitig ab Dihlmannstraße, oder vom U-Bahnhof mit dem 123 Bus bis zur Haltestelle ‚Köttgenstr.‘

 

 


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Neuköllner Leuchtturm

Wenn es so weiter regnet brauchen wir auf Berlins ‚hohen Bergen‘ bald eher Leuchttürme als Fernsehtürme. An einer Neuköllner Hauswand gibt es da schon mal einen Gestaltungsvorschlag. So könnte er aussehen der erste Leuchtturm auf dem Teufels-oder Arkenberg.Leuchtturm 010Die Hauswand in der Neuköllner Emserstraße ist unten auch mit liebevollen Details verziert. In einem Ladenlokal bietet die Bürgerstiftung Neukölln einen offenen Raum fürs Erkunden und Erproben der Vielfalt in einer multikulturellen und sozial engagierten Stadt, Raum für alle, die Lust zum Experiment haben: für Kunst, insbesondere Fotografie, für Kiezinitiativen, für Begegnungen und Gespräche.Leuchtturm 007


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Vom Blitz erschlagen

So oft bin ich hier schon vorbeigekommen, aber diesen Stein habe ich irgendwie bis jetzt übersehen. Vom Schloß Bellevue kommend kurz vor dem Haus der Kulturen der Welt auf der rechten Seite der John-Foster-Dulles-Allee erinnert dieser Stein an den Gefreiten Will, der hier samt seinem Pferd im August 1889 vom Blitz erschlagen wurde. Der erst zwanzig jährige wurde von 3 weiteren Ulanen begleitet, die den Blitzeinschlag unbeschadet überlebten.Blitz 003