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Alt Lichtenrade

Wahrscheinlich von flämischen Siedlern wurde Lichtenrade um 1230 gegründet. Urkundlich erwähnt wurde es erstmals im Landbuch Kaiser Karls IV im Jahre 1375. Mittelpunkt des Angerdorfes sind der von Schilf und Trauerweiden umsäumte Dorfteich, früher auch Giebelpfuhl genannt, und die alte Dorfkirche.lichtenrade 015Ein Uferweg lädt zum Spazieren ein. Auf vielen Bänken treffen sich Anwohner zum abendlichen Schwätzchen. Richtig still und dörflich ist es hier.lichtenrade 017Ein paar Leute sind mit ihren Hündchen unterwegs, Enten dösen in der Abendsonne.lichtenrade 032Manche der umliegenden Bauernhäuser wurden im 19. Jahrhundert erbaut.lichtenrade 072

lichtenrade 037Die Dorfkirche aus rohen und gespaltenen Feldsteinen stammt wohl aus dem 14. Jahrhundert, wurde aber noch oftmals umgebaut. lichtenrade 047

lichtenrade 048Einen alten Dorfgasthof zum Einkehren findet man direkt am Anger nicht. Läuft man aber die Dorfstraße in nördlicher Richtung etwas weiter gelangt man zur 1911 erbauten ‚Alten Feuerwache‘ mit gleichnamiger Gaststätte und Biergarten.lichtenrade 052Auch hier findet man noch Gebäude aus vergangenen Jahrhunderten.

lichtenrade 057Bereits in den 1930er Jahren wurde um Lichtenrade eine Umgehungsstraße, der Lichtenrader Damm errichtet, was zum Erhalt des alten Dorfkerns beitrug. Auch heute gibt es hier nur wenig Verkehr durch die Anwohner. Südlich des Teiches kann man sich auf einer großen Liegewiese in die Sonne legen oder an den Krokussen schnuppern.lichtenrade 089Nach Alt Lichtenrade gelangt man aus der Innenstadt mit der S2 z.B. ab Friedrichstraße, Stadtion ‚Lichtenrade‘ dann mit dem Bus M76 bis Haltestelle ‚Goltzstr./Lichtenrader Damm‘.


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Ein grasendes Fohlen in Friedenau

„Grasendes Fohlen“ heißt diese aus dem Jahr 1929 stammende Skulptur der Bildhauerin Renée Sintenis. Der kleine runde Platz trägt seit 1967 auch ihren Namen.Fohlen1 Damit das Fohlen auch ja nie hungrig ist legen Anwohner und Besucher immer wieder frisches Gras bereit.Fohlen2Bewacht wird es von zwei Baumgesichtern.Fohlen3


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Hier wird man beobachtet

In der Lynarstraße 1, am S- und U-Bahnhof Wedding werden die hier umsteigenden Leute genau beobachtet.Lynarstr.3 Leute mit Ferngläsern in den Ästen eines Baumes sitzend registrieren genau, was auf der Straße so los ist. Lynarstraße1Das von Victor Ash geschaffene Wandbild entstand 2011 im Rahmen des Berliner Projektes Wedding Walls.


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Paddenpfuhl

Heute habe ich mal wieder einen Pfuhl umwandert, oder besser umspaziert, denn groß ist er nicht gerade, der Paddenpfuhl in Reinickendorf. Von einem der Ausgänge vom U-Bahnhof Residenzstraße(U8)gelangt man in wenigen Schritten direkt in die Siedlung am Paddenfuhl. paddenpfuhl 020Viele der aus den Endzwanziger Jahren stammenden Häuser sind direkt um den Pfuhl herum gebaut und stehen unter Denkmalschutz.paddenpfuhl 009Ganz ruhig und Idyllisch ist es hier, der Lärm der umliegenden lauten Straßen wird durch die Bebauung abgeschirmt. Nur die in Tegel landenden Flugzeuge stören etwas. paddenpfuhl 027

paddenpfuhl 004Das Wasser ist recht sauber, es soll hier sogar Fische geben und an heißen Sommertagen kann man auch mal Leute zur Abkühlung ins Wasser hüpfen sehen. Erlaubt ist das natürlich nicht.paddenpfuhl 026Die Katze geht auch lieber an Land auf die Pirsch.paddenpfuhl 017


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Interessante Buch-Kunstwerke

gibt es im U-Bahnhof Schönleinstraße(U8) zu sehen. Wie man auf einer Infotafel erfährt handelt es sich um Bücher, die in den Straßen Berlins oder Trödelkisten gefunden wurden.buchkunst 005Die durch falten der Seiten entstandenen Gestalten, Symbole oder Wörter haben jeweils einen Bezug zum Buch. Bücher, die niemand mehr lesen will erhalten so ein neues Leben, neue Beachtung.buchkunst 011Ganz in der Nähe am Maybachufer kann man diese Buch-Kunstwerke auch käuflich erwerben. buchkunst 015